Region Braunschweig
Auf einer Fläche von rund 8.000 Quadratkilometern erstreckt sich die Region Braunschweig über den Osten und Süden Niedersachsens. In den sieben Landkreisen Gifhorn, Peine, Helmstedt, Wolfenbüttel, Goslar, Northeim und Göttingen sowie den kreisfreien Städten Braunschweig, Salzgitter und Wolfsburg leben zusammen gut 1,6 Millionen Menschen. Im Norden städtisch und industriell, im Süden dagegen stark ländlich geprägt, steht die Region vor unterschiedlichen Herausforderungen. Dementsprechend stellen die Weiterentwicklung des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandortes (auch: Tourismuswirtschaft), die Profilierung des Automobilstandortes zur Kompetenzregion Verkehr sowie die Daseinsvorsorge für den ländlichen Raum die wesentlichen Ziele dar. Mehr als die Hälfte der Einwohner der Region Braunschweig leben im ländlichen Raum, also außerhalb der Kreis- und kreisfreien Städte. Für sie alle sind die Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs und der Ausbau der (digitalen) Infrastruktur von ebenso grundlegender Bedeutung wie die Fachkräftegewinnung und -sicherung, die sich nicht nur an den Perspektiven des Arbeitsmarktes, sondern auch an der Lebensqualität in den Dörfern und Gemeinden entscheidet.
Region Leine-Weser
Neben der Landeshauptstadt Hannover mit ihrem Umfeld zählen zur Region Leine-Weser 91 Gemeinden und Samtgemeinden mit zusammen rund 2,1 Millionen Einwohnern. Die sechs Landkreise Diepholz, Nienburg (Weser), Schaumburg, Hameln-Pyrmont, Holzminden und Hildesheim erstrecken sich über den Süden Niedersachsens – eine vielfältige Region, „(er)lebenswert und innovativ“. Überwiegend ländlich strukturiert, vereint der Raum Leine-Weser eher periphere und ländliche Räume mit städtischen und verdichteten Zentren. Während die ländlichen Räume zum Teil von erheblichen Bevölkerungsverlusten betroffen sind, steigt in Hannover die Einwohnerzahl durch Zuwanderung. Für die Region Leine-Weser stellt die demografische Entwicklung eine besondere Herausforderung dar. Dementsprechend widmet sich die Region mit Nachdruck u.a. den Themen „Sicherung und Ausbau der regionalen Daseinsvorsorge in den ländlichen Räumen“ sowie „Stadt- und Ortsentwicklung“. Darüber hinaus sind die Themen „Integration von Zugewanderten“ und „Digitalisierung“ in den Fokus der Entwicklung gerückt. Dabei kommt der Digitalisierung als „Gestaltungsfaktor regionaler und lokaler Lebensbedingungen“ eine wichtige Rolle zu – insbesondere in den zahlreichen kleinen und mittleren Gemeinden.
Region Lüneburg
Elf Landkreise, drei große selbständige Städte, 105 Städte und Gemeinden: Über 15.500 Quadratkilometer erstreckt sich die Region Lüneburg, 1,7 Millionen Menschen sind hier zu Hause. Der Vielzahl der Städte und Gemeinden entspricht die Vielfalt des Raumes: Teils geprägt durch die direkte Nachbarschaft zu den Metropolen Hamburg und Bremen, erstrecken sich zwischen diesen Zentren ländlich geprägte Räume, während im Norden (Landkreis Cuxhaven mit Nordseeküste) und Südosten (Landkreise Lüneburg, Uelzen und Lüchow-Dannenberg) periphere ländliche Räume vorliegen, deren größte Herausforderung die demografische Entwicklung durch Alterung und Abwanderung darstellt. „innovativ.nachhaltig.verbunden“ – Unter diesen Titel hat die Region ihre Entwicklungsstrategie gestellt. Ihre Ziele: Zukunftsfähigkeit in Form von Attraktivität als Lebens- und Wirtschaftsraum, Mobilität, Nachhaltigkeit (ökonomisch, ökologisch, sozial) und: „Mitverantwortung durch Mobilisierung, Befähigung sowie aktive Einbeziehung der regionalen Akteure“. Damit setzt die Region Lüneburg auf eine Stärkung der Menschen in den Städten, Gemeinden und Dörfern, um sie zu (Mit-)Gestalter*innen der Zukunft zu machen.
Region Weser-Ems
Mit ihren mehr als 2,5 Millionen Einwohnern ist die Region Weser-Ems die bevölkerungsreichste Region in Niedersachsen. Sie umfasst die Städte Delmenhorst, Emden, Oldenburg, Osnabrück und Wilhelmshaven, die Landkreise Ammerland, Aurich, Cloppenburg, Emsland, Friesland, Grafschaft Bentheim, Leer, Oldenburg, Osnabrück, Vechta, Wesermarsch und Wittmund sowie einen großen Teil der niedersächsischen Nordseeküste. Die ländlich geprägte Region hat – bei z.T. stark unterschiedlicher Ausprägung in den Teilregionen – eine insgesamt erstaunlich dynamische Entwicklung genommen. Wertschöpfung und Beschäftigung entwickelten sich im Landesvergleich weit überdurchschnittlich. Unter dem Stichwort „Zukunftssicherung“ hat sich die Region Ziele gesetzt, die Wirtschaft und Bildung in besonderer Weise stärken – der „Ausbau der wissensbasierten Gesellschaft in Weser-Ems“ ist als Leitziel formuliert. Den Herausforderungen der demografischen Entwicklung, der ländlichen Struktur und der Integration Zugewanderter begegnet sie mit „sozialer Innovation“ – dafür setzt sie auf die Menschen vor Ort, die für die entsprechenden Aufgaben motiviert, gestärkt und qualifiziert werden sollen. Auch für Ausbau und Modernisierung des kulturellen Erbes gilt es, vor allem lokale Akteure zu gewinnen.

Elbe - Haverlah - Heere

Friesoythe Süd

Hoyerhagen - Bruchhausen-Vilsen

Lebensort ISA

Merzen – Neuenkirchen

Mooredörfer

Up Fehn to Huus

Vastorf – Thomasburg

Dersum - Kluse - Walchum

Dorfmoderation Südniedersachsen

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